KI-Richt­linie für Unternehmen: KI rechtssicher einsetzen

  • Individuelle KI-Richtlinie statt allgemeiner Vorlage
  • Erfassung freigegebener und inoffiziell genutzter KI-Tools
  • Klare Vorgaben zu Daten, Freigaben und Verantwortlichkeiten
  • Kostenfreie Erstberatung zu Ihrem KI-Einsatz
KI-Richtlinie kostenfrei besprechen

Rechtsanwalt Carl Christian Müller

Klare Regeln für ChatGPT, Copilot, Gemini und weitere KI-Tools

KI wird in vielen Unternehmen längst eingesetzt. Häufig fehlen jedoch verbindliche Regeln dafür, welche KI-Tools Mitarbeiter nutzen dürfen, welche Daten eingegeben werden können und wer Ergebnisse kontrollieren oder freigeben muss.

Mueller.legal erfasst gemeinsam mit Ihnen die relevanten KI-Tools und Anwendungsfälle und erstellt eine individuelle KI-Richtlinie für Ihr Unternehmen. Die Vorgaben werden auf Ihre Arbeitsabläufe, Daten, Mitarbeitergruppen und rechtlichen Risiken abgestimmt.

Unsere Erstberatung ist kostenfrei!

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Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Carl Christian Müller, LL.M. Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

+49 30 206 436 810

Erfahren im KI-, Medien- und Datenschutzrecht

  • Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
  • zertifizierter Datenschutzbeauftragter (TÜV) 2019
  • Rechtliche Prüfung nach AI Act, DSGVO, Urheberrecht und Geschäftsgeheimnisrecht
  • Praxisnahe Richtlinien abgestimmt auf Ihre Tools und Arbeitsabläufe
  • Bundesweit für Sie da
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Was ist eine KI-Richtlinie?

Symbolbild: Person mit digital verfremdetem Gesicht – KI-generierte Inhalte stehen zunehmend im Fokus von Strafrecht und Regulierung

Eine KI-Richtlinie, häufig auch AI Policy genannt, legt verbindlich fest, wie künstliche Intelligenz im Unternehmen eingesetzt werden darf. Sie richtet sich insbesondere an Beschäftigte, die ChatGPT, Microsoft Copilot, Gemini, Claude, Perplexity oder andere KI-Anwendungen für ihre Arbeit nutzen.

Die Richtlinie kann unter anderem bestimmen:

  • welche KI-Tools zugelassen sind
  • welche Accounts und Tarife verwendet werden dürfen
  • für welche Aufgaben KI eingesetzt werden darf
  • welche Daten nicht eingegeben oder hochgeladen werden dürfen
  • welche Ergebnisse überprüft werden müssen
  • wann eine Freigabe erforderlich ist
  • wer bei Fragen oder Vorfällen zuständig ist
  • wie neue KI-Tools geprüft und freigegeben werden

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht, in jedem Unternehmen eine schriftliche KI-Richtlinie einzuführen, enthält der AI Act nicht. Eine solche Richtlinie kann jedoch dabei helfen, Anforderungen aus AI Act, Datenschutz, Geheimnisschutz, Urheberrecht und Arbeitsrecht in verständliche Vorgaben für den Unternehmensalltag zu übersetzen.

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So entsteht Ihre individuelle KI-Richtlinie

  • KI-Einsatz schildern

    Sie schildern uns über das Kontaktformular, welche KI-Tools in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden und welche Fragen oder Unsicherheiten bestehen. Dazu können ChatGPT, Copilot, Gemini, Bildgeneratoren, Chatbots oder eigene KI-Anwendungen gehören.

  • Kostenfreie Beratung

    Einer unserer Rechtsanwälte bespricht mit Ihnen die eingesetzten Tools, Mitarbeitergruppen und Anwendungsfälle. Dabei klären wir, welche Daten verarbeitet werden, welche internen Regeln bereits bestehen und welche rechtlichen Risiken berücksichtigt werden sollten. Das Erstgespräch ist kostenfrei.

  • Richtlinienkonzept und Angebot

    Nach der Erstberatung erhalten Sie ein transparentes Angebot. Darin halten wir fest, welche Tools, Prozesse und Rechtsfragen einbezogen werden und welche Dokumente Sie von uns erhalten.

  • Erstellung und Umsetzung

    Wir erstellen Ihre individuelle KI-Richtlinie und stimmen die Vorgaben auf Ihre Arbeitsabläufe ab. Wo erforderlich, unterstützen wir bei der arbeitsrechtlichen Umsetzung, bei einer Betriebsvereinbarung und bei der Vermittlung der Regeln an Ihre Mitarbeiter.

Warum Unternehmen den Einsatz von KI verbindlich regeln sollten

KI-Anwendungen werden häufig eingeführt, bevor Datenschutz, Vertragsbedingungen und interne Zuständigkeiten vollständig geprüft wurden. Einzelne Mitarbeiter verwenden teilweise eigene Accounts oder nicht freigegebene Tools, weil diese schnell verfügbar sind und die Arbeit erleichtern.

Dadurch können unterschiedliche Risiken entstehen:

  • personenbezogene Daten gelangen in ungeprüfte Systeme
  • Vertragsunterlagen und Geschäftsgeheimnisse werden hochgeladen
  • falsche KI-Ausgaben werden ungeprüft übernommen
  • urheberrechtlich geschützte Inhalte werden weiterverwendet
  • KI-generierte Inhalte werden ohne erforderliche Kennzeichnung veröffentlicht
  • Entscheidungen und Freigaben sind nicht nachvollziehbar
  • einzelne Abteilungen entwickeln voneinander abweichende Regeln

Eine individuelle KI-Richtlinie schafft einen einheitlichen Rahmen. Sie legt nicht nur Verbote fest, sondern zeigt Mitarbeitern auch, wie KI zulässig und sinnvoll genutzt werden kann.

Shadow AI: Wenn Mitarbeiter KI ohne Freigabe nutzen

Von Shadow AI oder Schatten-KI spricht man, wenn Beschäftigte KI-Anwendungen ohne Wissen oder Freigabe des Unternehmens einsetzen. Das kann etwa geschehen, wenn ein privater ChatGPT-Account für geschäftliche Texte verwendet oder ein vertrauliches Dokument in ein frei zugängliches KI-Tool hochgeladen wird.

Ein pauschales KI-Verbot verhindert Shadow AI häufig nicht. Mitarbeiter benötigen verständliche Regeln dazu:

  • welche Tools genutzt werden dürfen
  • welche Accountarten erforderlich sind
  • welche Daten geschützt bleiben müssen
  • welche Anwendungsfälle zulässig sind
  • an wen sie sich bei neuen Tools wenden können

Eine KI-Richtlinie verbindet diese Vorgaben mit einem nachvollziehbaren Freigabeprozess und klaren Ansprechpartnern.

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Individuelle KI-Richtlinie für klare und sichere Prozesse

Eine wirksame KI-Richtlinie muss zu Ihrem Unternehmen passen. Sie sollte konkret regeln, welche Tools eingesetzt werden dürfen, welche Daten geschützt bleiben müssen, wer neue Anwendungen freigibt und wie KI-Ergebnisse kontrolliert werden.

Wir analysieren Ihre bestehenden Tools und Anwendungsfälle und entwickeln daraus verbindliche, verständliche und praxistaugliche Regeln. Dabei berücksichtigen wir Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse, Urheberrecht, Kennzeichnungspflichten und arbeitsrechtliche Anforderungen.

So erhalten Sie keine allgemeine Vorlage, sondern eine KI-Richtlinie, die Ihre Mitarbeiter tatsächlich anwenden können und Ihrem Unternehmen einen verlässlichen Rahmen für den Einsatz von KI gibt. Sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen.

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Was muss eine KI-Richtlinie für Unternehmen enthalten?

Eine KI-Richtlinie sollte den Beschäftigten konkrete Antworten für den Arbeitsalltag geben. Allgemeine Hinweise wie „KI verantwortungsvoll nutzen“ oder „keine sensiblen Daten eingeben“ reichen dafür meist nicht aus. Die Vorgaben müssen so eindeutig sein, dass Mitarbeiter erkennen können, welche Anwendungen erlaubt sind und wann eine vorherige Prüfung erforderlich ist.

KI-Richtlinie im Unternehmen: Welche KI-Tools dürfen Mitarbeiter nutzen?

Viele Unternehmen wissen nicht genau, welche KI-Anwendungen ihre Mitarbeiter bereits für geschäftliche Aufgaben verwenden. Neben freigegebenen Tools kommen häufig private Accounts, kostenlose Versionen oder Anwendungen zum Einsatz, deren Vertrags- und Datenschutzbedingungen zuvor nicht geprüft wurden.

Unternehmen sollten deshalb verbindlich entscheiden, welche KI-Tools für welche Aufgaben eingesetzt werden dürfen und welche Voraussetzungen dabei gelten. Genau diese Entscheidungen werden in einer KI-Richtlinie festgehalten.

Die Richtlinie kann beispielsweise zwischen allgemein freigegebenen Tools, eingeschränkt nutzbaren Anwendungen und vollständig ausgeschlossenen Diensten unterscheiden. Außerdem kann sie bestimmen, ob nur Business- oder Enterprise-Accounts verwendet werden dürfen und welche Einstellungen verbindlich zu aktivieren sind.

So erkennen Mitarbeiter unmittelbar, welches Tool sie für welche Aufgabe und unter welchen Bedingungen einsetzen dürfen.

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Unsere KI-Richtlinie für Unternehmen

  • Individuelle Regeln für Ihre KI-Tools und Prozesse
  • Klare Vorgaben zu Daten, Prüfung und Freigabe
  • Kostenfreie Erstberatung durch einen Rechtsanwalt
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  • Individuelle Regeln für Ihre KI-Tools und Prozesse
  • Klare Vorgaben zu Daten, Prüfung und Freigabe
  • Kostenfreie Erstberatung durch einen Rechtsanwalt

KI-Tool-Prüfung vor der Freigabe

Sie möchten zunächst nur ein bestimmtes KI-Tool für einen konkreten geschäftlichen Einsatz prüfen lassen?

Mueller.legal bewertet einzelne Anwendungen unter anderem im Hinblick auf:

  • Anbieter- und Vertragsbedingungen
  • Accountart und Tarif
  • Datenschutz und Auftragsverarbeitung
  • Speicher- und Trainingsnutzung
  • Drittlandtransfers
  • Geschäftsgeheimnisse
  • den geplanten Anwendungsfall
  • notwendige Schutzmaßnahmen

Sie erhalten eine rechtliche Einsatzempfehlung mit den Voraussetzungen, unter denen das Tool genutzt werden kann, und einer Einordnung verbleibender Risiken.

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Datenschutz und vertrauliche Daten in der KI-Richtlinie

Beim Einsatz von KI im Unternehmen können personenbezogene Daten, vertrauliche Unterlagen und Geschäftsgeheimnisse verarbeitet werden. Mitarbeiter können häufig nicht selbst beurteilen, welche Informationen in ein KI-System eingegeben werden dürfen. Eine KI-Richtlinie sollte deshalb klare Vorgaben für unterschiedliche Datenarten, Tools und Anwendungsfälle enthalten.

Welche Daten dürfen Mitarbeiter in KI-Tools eingeben?

Die Richtlinie sollte verständlich festlegen, welche Informationen uneingeschränkt, nur unter bestimmten Voraussetzungen oder überhaupt nicht verarbeitet werden dürfen. Bestimmte Daten können beispielsweise vollständig ausgeschlossen werden, während andere erst nach einer Anonymisierung oder Pseudonymisierung genutzt werden dürfen.

Auch der Upload vollständiger Verträge, Bewerbungsunterlagen, Kundenlisten oder interner Präsentationen kann beschränkt werden. Für sensible Anwendungsfälle kann eine vorherige Abstimmung mit Datenschutz, Rechtsabteilung oder Informationssicherheit vorgesehen werden. So müssen Mitarbeiter die rechtliche Zulässigkeit nicht bei jeder Eingabe selbst bewerten.

Dürfen personenbezogene Daten in ChatGPT eingegeben werden?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind insbesondere der konkrete Zweck, die Art der Daten, der verwendete Tarif, die Anbieterbedingungen und die verfügbaren Schutzmaßnahmen.

Vor einer Freigabe sollte geprüft werden:

  • welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden
  • auf welcher Rechtsgrundlage die Verarbeitung erfolgt
  • ob Eingaben gespeichert oder weiterverwendet werden
  • wo die Daten verarbeitet werden
  • welche Einstellungen und vertraglichen Garantien bestehen

Die Ergebnisse dieser Prüfung werden in klare Vorgaben der KI-Richtlinie übertragen. Mitarbeiter erkennen dadurch, welche Eingaben zulässig sind und wann sie vorab Rücksprache halten müssen.

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Wie schützt eine KI-Richtlinie Unternehmensdaten und Geschäftsgeheimnisse?

Vertragsentwürfe, Kalkulationen, Kundenlisten, technische Informationen und interne Strategien können besonders schutzbedürftig sein. Eine KI-Richtlinie kann festlegen, welche Informationen nicht in externe Systeme eingegeben werden dürfen, wann Dokumente vor der Nutzung bereinigt werden müssen und welche Anwendungen für sensible Inhalte freigegeben sind.

Ebenso wichtig ist ein geregelter Umgang mit Fehlern. Wurde eine vertrauliche Information versehentlich hochgeladen, sollte eindeutig feststehen, an wen der Vorfall zu melden ist und welche weiteren Schritte eingeleitet werden.

Klare Regeln für KI im Unternehmen

  • Individuelle Vorgaben zu ChatGPT, Copilot, Gemini und mehr
  • Klare Regeln für Daten, Freigaben und Verantwortlichkeiten
  • Abgestimmt auf Ihre Arbeitsabläufe, Anwendungen und Risiken
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  • Individuelle Vorgaben zu ChatGPT, Copilot, Gemini und mehr
  • Klare Regeln für Daten, Freigaben und Verantwortlichkeiten
  • Abgestimmt auf Ihre Arbeitsabläufe, Anwendungen und Risiken

Checkliste: Braucht unser Unternehmen eine KI-Richtlinie?

Eine KI-Richtlinie ist besonders sinnvoll, wenn mehrere der folgenden Punkte auf Ihr Unternehmen zutreffen:

☐ Mitarbeiter nutzen ChatGPT, Copilot oder andere KI-Tools
☐ Nicht alle verwendeten KI-Anwendungen sind zentral bekannt
☐ Personenbezogene oder vertrauliche Daten können eingegeben werden
☐ KI-Ergebnisse werden veröffentlicht oder für Entscheidungen genutzt
☐ Es fehlen verbindliche Prüfungs- und Freigabeprozesse
☐ Neue KI-Tools werden ohne einheitliches Verfahren eingeführt

Welche Regeln in Ihrem Unternehmen erforderlich sind, klären wir mit Ihnen in einer kostenfreien Erstberatung.

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Welche Anwendungsfälle sollte eine KI-Richtlinie erlauben oder ausschließen?

Ein interner Textentwurf ist anders zu bewerten als eine automatisierte Kundenantwort, die Analyse von Bewerberdaten oder die Veröffentlichung eines KI-generierten Videos.

Die Richtlinie kann deshalb vier Kategorien vorsehen:

  1. Anwendungen, die ohne zusätzliche Freigabe erlaubt sind
  2. Anwendungen, die nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sind
  3. Anwendungen, die vorab rechtlich oder technisch geprüft werden müssen
  4. Anwendungen, die im Unternehmen nicht eingesetzt werden dürfen

Damit müssen Beschäftigte nicht für jede alltägliche Nutzung eine Einzelentscheidung einholen. Gleichzeitig bleiben besonders sensible Einsatzfälle unter Kontrolle.

Wie regelt eine KI-Richtlinie die Freigabe neuer KI-Tools?

Neue Anwendungen werden häufig aus einem konkreten Bedarf heraus eingeführt. Eine Abteilung möchte Texte übersetzen, der Vertrieb Gespräche zusammenfassen oder das Personalteam Bewerbungen vorsortieren.

Ohne einheitlichen Freigabeprozess werden bei jeder Anwendung dieselben Fragen neu und oft unter Zeitdruck geklärt.

Eine KI-Richtlinie kann folgenden Ablauf festlegen:

  • 1. Das gewünschte Tool und der geplante Anwendungsfall werden gemeldet.
  • 2. Anbieter, Tarif und Vertragsbedingungen werden geprüft.
  • 3. Datenverarbeitung, Informationssicherheit und rechtliche Risiken werden bewertet.
  • 4. Das Tool wird freigegeben, unter Voraussetzungen zugelassen oder abgelehnt.
  • 5. Die Entscheidung und die geltenden Bedingungen werden dokumentiert.

So lassen sich neue Anwendungen strukturiert einführen, ohne sinnvolle Innovationen unnötig zu blockieren.

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Ihre KI-Richtlinie von Anwälten für Sie!

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Welche Verantwortlichkeiten sollte eine KI-Richtlinie festlegen?

Der Einsatz von KI betrifft häufig mehrere Unternehmensbereiche. Geschäftsleitung, IT, Datenschutz, Personalabteilung und Rechtsabteilung können unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Eine KI-Richtlinie sollte eindeutig bestimmen, wer:

  • neue Tools genehmigt
  • sensible Anwendungsfälle prüft
  • Datenschutz und Informationssicherheit einbindet
  • Vorfälle und fehlerhafte Ausgaben bearbeitet
  • Mitarbeiter informiert
  • die Richtlinie aktualisiert
  • wesentliche Risiken an die Geschäftsleitung berichtet

Nicht alle Aufgaben müssen bei einer einzigen Person liegen. Entscheidend sind eindeutige Zuständigkeiten und bekannte Eskalationswege.

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ChatGPT geschäftlich nutzen: Was sollte die KI-Richtlinie regeln?

ChatGPT kann bei Textentwürfen, Übersetzungen, Zusammenfassungen und Recherchen unterstützen. Vor der geschäftlichen Nutzung sollte jedoch feststehen, unter welchen Bedingungen das Tool eingesetzt werden darf.

Eine KI-Richtlinie kann regeln, welcher Tarif verwendet wird, wer Accounts verwaltet und welche Daten eingegeben werden dürfen. Sie kann außerdem festlegen, für welche Aufgaben ChatGPT zugelassen ist und wann Ergebnisse kontrolliert oder freigegeben werden müssen.

Auch Änderungen der Anbieterbedingungen und verfügbaren Einstellungen sollten berücksichtigt werden. Eine einmalige Freigabe muss daher nicht unbegrenzt gelten.

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Warum eine anwaltlich erstellte KI-Richtlinie sinnvoll ist

Eine KI-Richtlinie ist mehr als eine interne Bedienungsanleitung. Sie trifft rechtlich relevante Entscheidungen darüber, welche Anwendungen freigegeben werden, wie sensible Daten geschützt bleiben und wer bei Fehlern oder Rechtsverletzungen handeln muss.

Mueller.legal verbindet AI Act, Datenschutz, Geschäftsgeheimnisrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht und Arbeitsrecht in einem einheitlichen Regelwerk. Sie erhalten nicht nur einen Richtlinientext, sondern einen rechtlich geprüften Rahmen für Freigaben, Ausnahmen und neue KI-Anwendungen.

So entsteht eine Richtlinie, die der Geschäftsleitung verlässliche Prozesse gibt und Mitarbeitern verständlich zeigt, was im Arbeitsalltag erlaubt ist.

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KI-Richtlinie für Unternehmen: Reicht ein Muster oder eine Vorlage?

Ein Muster oder eine Vorlage kann typische Regelungspunkte zeigen. Es kennt jedoch weder Ihre tatsächlichen Tools noch Ihre Daten, Zuständigkeiten und Arbeitsabläufe.

Eine allgemeine Vorlage weiß nicht, ob Ihre Mitarbeiter kostenlose Accounts nutzen, ob Bewerberdaten verarbeitet werden oder ob KI-generierte Inhalte veröffentlicht werden. Sie berücksichtigt auch nicht automatisch bestehende Freigaben, Betriebsvereinbarungen oder besondere Risiken Ihres Geschäftsmodells.

Dadurch kann ein Muster zu streng, zu unbestimmt oder unvollständig sein. Es kann sinnvolle Anwendungen untersagen, während tatsächlich riskante Nutzungen ungeregelt bleiben.

Mueller.legal erstellt deshalb eine individuelle KI-Richtlinie, die konkrete Entscheidungen trifft und sich in Ihren bestehenden Unternehmensprozessen umsetzen lässt.

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KI-Richtlinie und KI-Schulung: Warum Unternehmen beides benötigen können

Die KI-Richtlinie legt die verbindlichen Regeln fest. Eine KI-Schulung sorgt dafür, dass Beschäftigte diese Vorgaben verstehen und in ihren konkreten Aufgaben anwenden können.

Eine Richtlinie kann daher ein wichtiger Ausgangspunkt sein. Abhängig von den eingesetzten Systemen, dem Vorwissen und den betroffenen Mitarbeitergruppen können ergänzende Schulungsmaßnahmen sinnvoll sein.

Mueller.legal stimmt auf Wunsch die KI-Schulung für Ihre Mitarbeiter auf die erstellte Richtlinie ab.

KI-Richtlinie und Schulung kombinieren

KI-Richtlinie und Betriebsrat: Wann ist eine Betriebsvereinbarung erforderlich?

Ob der Betriebsrat bei einer KI-Richtlinie oder der Einführung eines KI-Systems zu beteiligen ist, hängt von der konkreten Anwendung und den vorgesehenen Regeln ab.

Beteiligungsrechte können insbesondere relevant werden, wenn KI Arbeitsabläufe verändert, für personelle Auswahlentscheidungen eingesetzt wird oder eine Kontrolle von Verhalten und Leistung ermöglicht. Das Betriebsverfassungsgesetz berücksichtigt den Einsatz Künstlicher Intelligenz ausdrücklich, unter anderem bei der Hinzuziehung von Sachverständigen durch den Betriebsrat.

Eine Betriebsvereinbarung ist nicht bei jeder KI-Nutzung automatisch erforderlich. Wir prüfen, welche Rechte bestehen, welche Inhalte abgestimmt werden müssen und wie Richtlinie und Betriebsvereinbarung sinnvoll ineinandergreifen.

Braucht mein Unternehmen einen AI Officer für die KI-Governance?

Der AI Act schreibt keine gesetzlich definierte Pflichtstelle mit der Bezeichnung AI Officer oder KI-Beauftragter vor. Eine zentrale Verantwortung kann dennoch sinnvoll sein, wenn mehrere Abteilungen KI einsetzen, regelmäßig neue Anwendungen geprüft werden oder die Umsetzung der KI-Richtlinie koordiniert werden muss.

Ein interner oder externer AI Officer kann insbesondere Freigabeprozesse begleiten, Verantwortlichkeiten bündeln und dafür sorgen, dass neue Tools und veränderte Risiken rechtzeitig bewertet werden.

Mueller.legal unterstützt Unternehmen bei der Einrichtung dieser Funktion, begleitet einen internen AI Officer rechtlich oder übernimmt klar definierte Aufgaben im Rahmen einer externen KI-Governance.

Weitere Informationen zu KI-Schulungen, Kennzeichnungspflichten und der rechtlichen Prüfung von KI-Tools finden Sie in unserem Überblick zum KI-Recht.

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Müssen KI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden?

Bei KI-generierten oder manipulierten Bildern, Texten, Videos und Stimmen können Transparenzpflichten nach Art. 50 AI Act sowie Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte relevant werden. Der AI Act enthält unter anderem besondere Vorgaben für bestimmte KI-generierte Inhalte, Deepfakes und Systeme, die unmittelbar mit Personen interagieren.

Die KI-Richtlinie kann festlegen, welche Inhalte vor der Veröffentlichung geprüft werden, wer über eine Kennzeichnung entscheidet und wann eine Freigabe erforderlich ist.

Ob im konkreten Fall tatsächlich gekennzeichnet werden muss, lässt sich jedoch nicht allein durch eine allgemeine Richtlinie beantworten.

Mehr zur KI-Kennzeichnungspflicht

Google-Rezensionen

  • Kita Spielhaus

    vor 5 Monaten

    Die Kanzlei arbeitet äußerst strukturiert, zuverlässig und lösungsorientiert. Termine wurden pünktlich eingehalten, Rückmeldungen erfolgten schnell, und alle Zusagen wurden konsequent erfüllt.
  • Dr. med. Andreas Montanari

    vor 6 Monaten

    Seit Jahren arbeitet Mueller.legal zuverlässig, transparent und schnell für meine Praxis. Vielen Dank!
  • Pantheon

    vor 1 Jahr

    Die Kanzlei ist uneingeschränkt von mir zu empfehlen. Der niedrige Gegenstandswert haette schon die meisten Kollegen abgeschreckt. Aber hier gab es Professionalität bis zum letzten Schriftsatz und Obsiegen im Rechtsstreit. 101 Punkte!
  • Burghard Emersleben

    vor 5 Monaten

    Hochprofessionell, auch wenn sich das in unserem Fall als sehr schwierig und hartnäckig erwies, konnte sich die Kanzlei Müller durchsetzen. Sehr netter telefonischer Umgang, alles in einem sehr zügigen Tempo, die wissen was sie tun.
  • Michael Bechmann

    vor 1 Jahr

    Mueller.legal ist auf der Höhe der Zeit, antwortet schnell, verständlich und unaufgeforderte Meldungen zu Zwischenständen runden das Bild ab. Danke für die Hilfe!

FAQ: Häufige Fragen zur KI-Richtlinie für Unternehmen

Ist eine KI-Richtlinie gesetzlich vorgeschrieben?

Der AI Act schreibt nicht jedem Unternehmen ausdrücklich eine schriftliche KI-Richtlinie vor. Sie kann jedoch ein wichtiges organisatorisches Mittel sein, um rechtliche Anforderungen, Zuständigkeiten und Kontrollprozesse nachvollziehbar umzusetzen.

Welche Unternehmen benötigen eine KI-Richtlinie?

Eine Richtlinie ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Beschäftigte oder Abteilungen KI einsetzen, personenbezogene oder vertrauliche Daten verarbeitet werden oder KI-Ergebnisse veröffentlicht und für Entscheidungen verwendet werden.

Gilt eine KI-Richtlinie auch für ChatGPT und Copilot?

Ja. Eine KI-Richtlinie kann den Einsatz von ChatGPT, Microsoft Copilot, Gemini und weiteren KI-Tools regeln. Entscheidend sind Anbieter, Tarif, Account, Anwendungszweck und die verarbeiteten Daten.

Dürfen Mitarbeiter personenbezogene Daten in ChatGPT eingeben?

Das hängt vom konkreten Einsatz ab. Maßgeblich sind unter anderem der Zweck, die Rechtsgrundlage, die Datenarten, die Anbieterbedingungen und die getroffenen Schutzmaßnahmen.

Darf ein privater ChatGPT-Account geschäftlich genutzt werden?

Private Accounts können zusätzliche Risiken verursachen. Unternehmen sollten verbindlich festlegen, welche Konten und Tarife zugelassen sind, wer sie verwaltet und welche Daten verarbeitet werden dürfen.

Wie kann Shadow AI verhindert werden?

Wichtig sind geeignete freigegebene Alternativen, verständliche Regeln, ein einfacher Freigabeprozess für neue Tools und klare Ansprechpartner. Ein pauschales Verbot allein reicht häufig nicht aus.

Reicht eine kostenlose Vorlage für eine KI-Richtlinie aus?

Eine Vorlage kann als Orientierung dienen. Für verbindliche Regeln muss sie jedoch an die tatsächlich eingesetzten Tools, Daten, Zuständigkeiten und Beteiligungsrechte des Unternehmens angepasst werden.

Muss der Betriebsrat einer KI-Richtlinie zustimmen?

Das hängt vom Inhalt der Richtlinie und den eingesetzten Systemen ab. Beteiligungsrechte können insbesondere bei Überwachungsmöglichkeiten, personellen Entscheidungen und Veränderungen von Arbeitsabläufen relevant werden.

Wie oft sollte eine KI-Richtlinie aktualisiert werden?

Eine feste Aktualisierungsfrist besteht nicht. Eine Überprüfung ist besonders sinnvoll, wenn neue Tools eingeführt werden, sich Anbieterbedingungen ändern oder weitere Abteilungen KI einsetzen.

Ersetzt die KI-Richtlinie eine Mitarbeiterschulung?

Nein. Die Richtlinie legt die verbindlichen Regeln fest. Die Schulung vermittelt, wie Beschäftigte diese Vorgaben im Arbeitsalltag umsetzen.

Kann Mueller.legal auch einzelne KI-Tools prüfen?

Ja. Wir prüfen einzelne Anwendungen und Einsatzfälle unter anderem im Hinblick auf Vertragsbedingungen, Datenschutz, Drittlandtransfers, Trainingsnutzung und Geschäftsgeheimnisse.

Kostenfreie Erstberatung zur KI-Richtlinie

Rechtsanwalt Carl Christian Müller, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, berät Sie zum rechtssicheren Einsatz von KI im Unternehmen und zur Erstellung einer individuellen KI-Richtlinie.

Wir klären, welche Tools, Daten und Prozesse berücksichtigt werden müssen und wie sich klare Freigaben und Verantwortlichkeiten in Ihrem Unternehmen organisieren lassen.

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